Hochbetrieb im DGH Niederlemp

Hochbetrieb im DGH Niederlemp

Hochbetrieb im DGH Niederlemp Rekordbesuch bei der Abschlussveranstaltung der Wiesel für 2019
Obwohl das Wieseljahr 2019 noch nicht ganz abgeschlossen ist (am kommenden Sams-tag findet noch das Futterglockengießen bei der Grillhütte Kölschhausen statt), hatten die für die Kinder- und Jugendgruppe zuständigen Betreuer zur mittlerweile schon tra-ditionellen Abschlussveranstaltung ins DGH Niederlemp eingeladen und viele kamen. Beim gemeinsamen Pellkartoffelessen und nachher bei dem Rückblick 2019 und der Vor-schau auf 2020 konnten an die 60 Teilnehmer gezählt werden (Wiesel, Eltern und Betreuer). Zunächst war allerdings, wie jedes Jahr, das Basteln mit Naturmaterialien für die Wiesel angesagt. Von Monika Weller liebevoll vorbereitet und geleitet galt es lustige Eulengesichter aus Baumscheiben, Moosen, Zapfen, Federn, usw. zu kreieren. Unter-stützt wurde Monika von einigen Müttern. Alle Teilnehmer hatten großen Spaß und waren stolz auf ihre Werke. Es wurde in zwei Gruppen gearbeitet. Die jeweils andere Gruppe schaute Naturfilme mit Peter Pfaff im großen Saal des DGH. Nach einem kleinen Ausflug nach draußen gab es, wie jedes Jahr, leckere Pell- und Ofenkartoffeln (aus Bioland-Anbau) sowie verschiedenste Quarkspeisen, die die Eltern mitgebracht hatten. Für die Küche zeichnete Heike Gimmler verantwortlich. Zu Trinken gab es eigenen Apfelsaft aus den von den Wieselkindern auf mehreren Obstwiesen im Herbst gesammelten Äpfeln. Nachdem sich alle satt gegessen hatten, folgte zunächst ein bebilderter Jahresrückblick mit Auflistung aller Veranstaltungen 2019. Außer den Hauptveranstaltungen zum Jahres-thema „Wald und Wildkatze“ gab es noch zahlreiche weitere Aktivitäten, wie Waldrallye und Bastelnachmittage, sowie auch in der Wieselwerkstatt. Die großen Wiesel waren in den Oster- und Sommerferien wieder bei Landschaftspflegeeinsätzen auf Gemeinde-grundstücken im Einsatz. Dort wurde/n Obstbaumschnittgut abgeräumt, Heu gerecht, Bäume und Sträucher gewässert, Steinlesehaufen angelegt,… „Das Riesenpensum ist nur durch den Einsatz einer Vielzahl von Helfern zu stemmen“, kommentierte der Leiter der Wieselgruppe und Vorsitzende des NRE Helmut Weller die Vereinsarbeit mit den Kindern und Jugendlichen der Wieselgruppe, verbunden mit einem großen Dank an alle, die zu dem wiederholten Erfolg beigetragen haben. Die fleißigsten Wieselkinder wurden im Anschluss an den Bericht ausgezeichnet. Bei der Wertung der Teilnahme an den Aktivitäten gab es vier Gewinner: Platz drei mit acht Beteiligungen ging gemeinsam an Fabienne Schäfer aus Kölschhausen und Hannes Plato aus Ehringshausen. Neun Mal dabei war Lilly Kaiser aus Katzenfurt. Sieger, wie bereits im Vorjahr, wurde Malina Herbel, ebenfalls aus Katzenfurt, mit zehn Teilnahmen. Die genannten Kinder bekamen außer einem großen Applaus auch ein Anerkennungsgeschenk. Nach dem Programmpunkt „Ehrung der fleißigsten Wiesel“ folgte die Vorstellung des Jahresprogramms 2020, das nun zum dritten Mal in Form einer bunten Broschüre vorliegt. In dem Programmheft wird eine stattliche Zahl von fest terminierten Veranstaltungen aufgelistet, die nun unter dem Jahresthema „Wiesel werden Umweltfreunde – Natur in unserer Hand“ stehen. Die Programmvorbereiter reagieren damit auf die großen die Menschheit beschäftigenden Themen der Zeit. Im Vorwort des Programmheftes schreibt Helmut Weller zu den Überlegungen bezüglich der notwendigen Reaktionen auf diese Bedrohungen: „…wir wollen kindgerechte Angebote zur Aufklärung und Anwendung, beispielsweise zur Vermeidung von Abfall, Ernährung mit regionalen Produkten (auch was die Natur uns bietet), Klimaschutz, Wasserverschmutzung/ -reinhaltung, Insektensterben und was können wir dagegen tun,…schaffen“. Dies soll nicht durch „Angst machen“, sondern durch „feinfühliges Impulse geben“ erreicht werden. Das Programm sieht nicht nur Aufklärungsveranstaltungen vor, sondern auch aktive Einsätze, wie zum Beispiel das Müll sammeln im Lemptal am 7. März, Biotoppflegearbeiten mit den großen Wieseln in den Ferien und die Teilnahme am 6. Apfel- und Kartoffelfest am 3.Oktober 2020. Das Programm und die Termine können in Kürze auch im Internet auf der Naturschutzring-Homepage eingesehen werden: http://naturschutzring.org/index.php Das gedruckte Programmheft kann auch per Telefon angefordert werden: 06443-819210. Es wird an einigen öffentlichen Stellen, so auch im Rathaus, in Kindergärten und Schulen ausgelegt werden.
Wildkatze und Wald

Wildkatze und Wald

Naturschutzring Ehringshausen und Hessen Forst zu Besuch in der Betreuenden Grundschule Katzenfurt
Eine am Ende der Sommerferien gemeinsam vom Naturschutzring Ehringshausen und der Abteilung Waldpädagogik des Forstamtes Wetzlar durchgeführte Veranstaltung fand bei 11 Kindern und den Betreuerinnen der Betreuenden Chattenbergschule Katzenfurt, Arminda Born und Kollegin großen Anklang. Als Thema hatten die Vertreter des oben genannten Vereins und der Behörde, Helmut Weller und Lothar Wilhelmi, „Wildkatze und Wald“ gewählt. Helmut Weller war als Wildkatzenbotschafter des Umweltverbandes BUND gekommen. Er hatte auch zwei präparierte Wildkatzen dabei. Am ersten Tag galt es zunächst in der Schule theoretisches Wissen zu vermitteln. Der Naturschutzringvorsitzende und Natur-fotograf konnte mit Hilfe einer Anzahl ausgesuchter Bilder aus seinem eigenen Archiv einiges über die wilden Katzen und ihre Lebensbedingungen erzählen, wobei die Kinder durch Beantwortung von Fragen gut mit in den Ferienunterricht eingebunden wurden. So lernten die Mädchen und Jungs zum Beispiel, dass die Europäische Wildkatze gar nicht viel mit unserer Hauskatze gemein hat. Letztere stammt nämlich von der Afrikanischen Falbkatze ab. Diese lässt sich relativ leicht zähmen, was für unsere Wildkatze so gar nicht zutrifft. Die Wildkatze kommt mittlerweile in unseren Wäldern wieder vor, benötigt zum Überleben einen ganz bestimmten Lebensraum, nämlich einen möglichst unaufgeräumten Wald, in dem Totholz liegen bleibt und verschiedene Altersstufen von Bäumen vorkommen. Auch Waldwiesentäler und möglichst viel Ruhe helfen den kleinen Raubtieren bei der Ansiedlung. Außerdem sind Vernetzungen der Lebensräume von Nöten. Der Unterricht wurde durch Pausen aufgelockert, in denen der Förster Lothar Wilhelmi Spiele und Geschicklichkeits-aufgaben für die Kinder vorbereitet hatte, die bei diesen für viel Spaß sorgten. Zum Schluss des Theorietages gab es noch einen Film über die Wildkatze. Der zweite Tag der Gesamtveranstaltung war dem Lebensraum der Wildkatze und den anderen darin lebenden Tieren, nämlich dem Wald gewidmet. Der Tag kann auch als „Mit dem Förster durch den Wald“ beschrieben werden. Hier wurde der Stoff vom Vortrag vor Ort anschaulich gemacht und es gab eine ganze Menge Neues zum Lebensraum Wald zu erfahren. Weller und Wilhelmi hoffen mit ihrem Einsatz bei den Kindern den Wunsch nach ein wenig mehr „Draußen sein“ geweckt zu haben. Dies erscheint dringend notwendig, damit der Bezug zur Natur bei der jüngeren Generation nicht vollständig verloren geht.
Biene Majas wilde Schwestern

Biene Majas wilde Schwestern

Wildbienen als Thema der Ferienbetreuung an der Dillwiesenschule Ehringshausen
Im Rahmen der Ferienbetreuung von Schülerinnen und Schülern an der Grundschule Ehringshausen (Dillwiesenschule) hatte sich der Naturschutzring Ehringshausen ein buntes Programm zum Thema „Wildbienen“ einfallen lassen. Siebzehn Kinder durchliefen während der Betreuungszeit an einem Ferien-Vormittag drei Stationen, um allerhand über die wilden Verwandten unserer Honigbiene zu lernen. Zunächst gab es eine kurze Einführung zum Thema durch den Vorsitzenden des Naturschutzrings Ehringshausen (NRE) Helmut Weller. Bereits dabei wurde deutlich, dass die Fluginsekten eine wichtige Rolle im Naturkreislauf spielen. Deutlich wurde, um es auf einen einfachen Nenner zu bringen, “ohne Bienen keine Bestäubung und durch das Fehlen dieser kein Obst“. Für jede Gruppe gab es im Laufe des Vormittags die Filmvorführung des preisgekrönten Streifens „Biene Majas wilde Schwestern“ von Jan Haft. Spektakuläre Filmaufnahmen zeigten zum Beispiel die verschiedenen Lebensraumanforderungen der Wildbiene; viele von ihnen sind absolute Spezialisten. Wenn ihre Art erhalten werden soll, dürfen die entsprechenden Lebensräume nicht verloren gehen. Die zweite Station zum Thema war in der Wieselwerkstatt des NRE im Treffpunkt Bahnhofstraße. Dort waren Heinz Kunz, Uli Hild und Erwin Rau im Einsatz, um mit den Kindern Insekten-Nisthilfen zu bauen. In Holzklötze waren Löcher zu bohren und Halme von Schilfmatten mussten in vorgefertigte Rahmen einsortiert werden. Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache und so konnten zwei Kästen fertiggestellt werden. Die dritte Gruppe schließlich schaute sich im Kirchgarten Dillheim eine fertige Insektenwand an. Die Kinder konnten dort, an den zahlreich blühenden bienenfreundlichen Wild- und Zierblumen, allerlei Fluginsekten, auch Schmetterlinge beobachten, wobei die Abhängigkeit „Blume–Insekt“ vermittelt werden konnte. Zur Betreuung waren im Kirchgarten Bettina Haus und Claudia Müller vom NRE zur Stelle. Frau Müller machte mit den Kindern auch Spiele und es wurden Samenkugeln aus einem Lehm-/Samen-Gemisch hergestellt, um diese an irgendeinem Ort zu hinterlassen, damit Wildblumen zum Blühen kommen, als kleine Hilfe für die wilden Bienen. Die zusätzliche Betreuung, auch auf den Wegen zu den einzelnen Einsatzorten wurde vom Betreuungsteam der Dillwiesenschule um die Leiterin Christiane Hoffmann erledigt. Zum Schluss der Veranstaltung gab es ein Gruppenbild, mit den in der Werkstatt gefertigten Nisthilfen für Insekten, die demnächst bei der Schule aufgehängt werden sollen. Kindern und Betreuerinnen/ Betreuern hat die Aktion viel Spaß gemacht. Der NRE hofft, dass die Kinder auch zu Hause, mit ihren Eltern, nun beispielsweise im eigenen Garten ein klein wenig etwas für Wildbienen tun können.
Besuch der hessischen Umweltministerin Priska Hinz

Besuch der hessischen Umweltministerin Priska Hinz

Ministerinnenbesuch in Dreisbach
Politische Prominenz besucht Quellsumpf „Im Herzgarten“ Ungewöhnlichen Besuch hatte der kleine Ehringshäuser Ortsteil Dreisbach vor gut zwei Wochen. Die hessische Umweltministerin Priska Hinz war im Rahmen ihrer Sommertour mit einem Tross verschiedener an der Maßnahme in irgendeiner Form beteiligter Personen gekommen, um sich den Erfolg der aus der Umweltlotterie GENAU finanzierten Wiederherstellungsmaßnahmen zum Erhalt bzw. zur Situationsverbesserung nasser Talauenwiesen mit einem beachtlichen Potential seltener Wiesenblumen „Im Herzgarten“ anzusehen. Unter anderem bei dem Termin dabei waren der Landtagsabgeordnete Stephan Krüger, der Kreisbeigeordnete Heinz Schreiber, die Artenschutzbeauftragte des BUND Susanne Schneider, der Bürgermeister von Ehringshausen Jürgen Mock, der Geschäftsführer der Land-schaftspflegevereinigung Lahn-Dill Günter Schwab, der ausführende Kleinunter-nehmer Thomas Groos und der Vorsitzende des Naturschutzring Ehringshausen Helmut Weller. Weller hatte für den BUND Tauschverhandlungen geführt um zwei dem BUND in der Gemarkung Dreisbach vor einigen Jahren geschenkte Grundstücke gegen aus Naturschutzsicht hochwertigere Parzellen „Im Herz-garten“ zu tauschen. Schließlich konnte der Naturschutzring (NRE) noch zwei Grundstücke unterhalb von Privateigentümern dazu pachten, so dass nun eine ansehnliche Flächeneinheit geschaffen werden konnte, die in Zukunft nicht mehr beweidet wird, sondern auf der eine traditionelle Heunutzung mit relativer später Mahd im Jahr stattfinden soll. Im besonders nassen Bereich muss dies vermutlich in Handarbeit durchgeführt werden. Die Erstpflege bestand in dem Zurückdrängen des sich vom Wald her ausdehnenden Baumbestands, der Entfernung des Schwarzdorn-aufwuchses sowie der Beseitigung von Altablagerungen auf der Fläche (alte Heuballen mit Plastikumwicklungen). Diese Arbeiten wurden bereits im Winter durchgeführt. Die an der Ortsbesichtigung teilnehmenden Personen konnten sich von dem schon jetzt vorhandenen Artenreichtum auf den Wiesen überzeugen. Zahlreiche Insekten tummelten sich an diversen Blüten der Wiesenblumen. Ausgeblüht waren bereits das Breiblättrige Knabenkraut (eine heimische Orchidee nasser Wiesen) und das Wollgras. Beide Arten, und andere, werden sicher von der Nutzungsänderung profitieren. Bei den kurzen Ansprachen der Hauptakteure wurde deutlich, dass die einzelnen Behörden und Organisationen hervorragend zusammen gearbeitet haben. Dadurch wurde eine unkomplizierte Umsetzung der vom Landschaftspflegeverband angeregten Maßnahme möglich. Nach dem offiziellen Teil lud der NRE zu einem kühlen Umtrunk aus heimischem Apfelsaft ein.
Waldquellen und Bäche

Waldquellen und Bäche

Waldquellen, Waldbäche, Waldtümpel und - teiche
Trotz strömendem Regen trafen sich am vergangenen Samstag 14 Kinder der „Wiesel“ des Naturschutzrings Ehringshausen (NRE) mit einem Jungangler des Angelsportvereins Katzenfurt und mit dem Betreuerteam, um eine weitere Veranstaltung zum Jahresthema „Lebensraum Wald“ zu erleben. Auch einige interessierte Eltern waren als Begleiter dabei. Zu Waldquellen, Waldbach und Waldteichen wollten sie Zusammenhänge, spezialisierte Tiere und Pflanzen kennenlernen. Unter fachlicher Leitung von Ulrich Hild, Aron Bellersheim und Revierförster Robert Mann startete die kleine Exkursion an den Teichen des ASV Katzenfurt. Entlang des im Wald verlaufenden Volkersbaches wurde nach waldtypischen Pflanzen und Kleintieren gesucht. Schon nach 50 Metern wurde der Bach erstmal nach vorkommenden Wasserbewohnern durchsucht. Neben Bachflohkrebsen, Köcherfliegenlarven, Wasserläufern, Hakenkäfer, Eintagsfliegenlarven wurden zur Freude der Kinder auch ganz junge Molche gefunden und unter Anleitung von NRE-Jungjugendleiter Aron Bellersheim kompetent und genau bestimmt. Dank der fachlichen Begleitung durch unseren Förster Robert Mann wurden die Baumarten und Gewächse entlang des Bachlaufes interessant und umfassend erläutert. So wissen die jungen Forscher nun, dass das erste Blatt eines neuen Baumes der gerade aus dem Waldboden heraus wäscht, das Keimblatt ist und ganz anders aussieht als die späteren typischen Blätter der Baumart. Auch über die Probleme der Waldbäume informierte der Förster. Das Eschen-Triebsterben, die Auswirkungen der Trockenheit und die Lebensweise der Borkenkäfer am Beispiel des vorgefundenen Buchdruckerkäfers wurde kindgerecht erklärt. Eine besondere Entdeckung konnten die aufmerksamen Naturschützer machen, als sie im regennassen Laub am Bachrand einen jungen Feuersalamander fanden. Nachdem Ulli Hild über die Lebensweise und starke Gefährdung dieser Amphibienart informiert hatte, wurde noch ein Bild für die Berichterstattung gemacht. Die Kids waren total begeistert. Dem Thema der Veranstaltung entsprechend, wurde dann nach den Quellen des Baches gesucht. An dem „ Klösborn“, einem rechten Quellgebiet des Volkersbaches, konnte die Gruppe feststellen, dass entgegen des Hauptbachlaufes, der sich bereits durch den starken Regen bräunlich verfärbt hatte und angestiegen war, trat hier das Wasser glasklar und in nur kleiner Menge aus der Erde. Die Kinder wissen nun, dass der Regen erst in der Erde versickert, sich dort von Schadstoffen reinigt und bei genügend großer Menge aus einer Quelle wieder an die Oberfläche kommt. Auch am „Klösborn“ wurde eine biologische Gütebestimmung des Wassers vorgenommen. Gefunden wurden kleine Steinfliegenlarven und Lidmückenlarven – beides Indikatoren für eine sehr gute Wasserqualität. Nach dem Rückmarsch zur Teichanlage des ASV wurde von Ulli Hild noch ein interessanter Film zu dem Tagesthema „Der Bach“ gezeigt, sich etwas aufgewärmt und mit einem kleinen Imbiss von Anita Bellersheim und Daniela Herbel vorbereitet, gestärkt.
Wiesel auf Wald-Rallye

Wiesel auf Wald-Rallye

Gelungene Waldrallye im Kölschhäuser Wald
Zu dem Jahresthema der Wiesel (Naturschutzring-Nachwuchsgruppe) „Lebensraum Wald“ sehr gut passend, fand vor einigen Tagen eine von Danie Herbel und Julia Kaiser liebevoll vorbe-reitete Waldrallye im Kölschhäuser Wald, an der Grenze zu Katzenfurt statt. Insgesamt neun Kinder, in Gruppen zu je drei Kindern nahmen teil. Am Anfang gab es eine kleine Einführung zu verschiedenen Blättern, die die Kinder auf Ihrem Weg durch den Wald suchen und sammeln sollten. Außerdem eine Erklärung, wie man sich im Wald zu verhalten hat. Danach wurde die erste Gruppe auf die Reise geschickt. In der Zwischenzeit vertrieben sich die restlichen Teilnehmer mit einem Spiel die Zeit. An insgesamt sechs Stationen gab es folgende Aufgaben zu lösen. Gerüche erkennen, Fragen zum Wald allgemein beantworten, Nadelbäume identifizieren, auf einem Baumstamm balancieren, Waldtiere erkennen, ein Waldmemory lösen. Zum Schluss gab es einen kleinen Imbiss an der Grillhütte und die Urkundenverleihung. Die beste Gruppe waren die „Eichhörnchen" mit Malina Herbel, Nils Gaul und Jost von der Heyde. Außer Danie Herbel und Julia Kaiser waren bei der Betreuung noch Nicole Gaul, Carmen Schäfer und Monika Weller mit von der Partie. Für die Hilfe bekamen sie ein kleines Präsent von Danie. Den Kindern, Eltern und Betreuern hat die Aktion einen riesen Spaß gemacht!
Besuch eines Bio-Bauernhofes in Brandoberndorf

Besuch eines Bio-Bauernhofes in Brandoberndorf

Besuch Biolandhof in Brandoberndorf
Gut 25 Teilnehmer, Jung und Alt kunterbunt gemischt, besuchten kürzlich den Biolandhof Busch in Waldsolms-Brandoberndorf. Angeregt und angeboten wurde der Ausflug vom Vorstand des Naturschutzring Ehringshausen e.V. Die Anfahrt erfolgte in Fahrgemeinschaften, bei Nutzung auch des gemeindeeigenen VW-Buses. Nach Ankunft auf dem Hof am Ortsrand von Brandoberndorf begrüßte Frau Busch die Runde und führte die Interessenten zu den um den Hof herum liegenden Wiesen und Weiden für Hühner, Schweine und Rinder. Frau Busch erläuterte das Konzept und die Wirtschaftsweise der Hofbetreiber sehr eindrucksvoll. Sie berichtete auch über die vielen Schwierigkeiten, die den ganzheitlichen Ansatz der Familie nicht selten an den Rand ihrer Möglichkeiten bringen. Noch schafft es der vorbildliche Biobetrieb eine Art Kreislaufwirtschaft zu betreiben. Zum Beispiel düngen die Tiere in diesem Jahr dort, wo im nächsten Jahr Getreide angebaut wird. Ein Teil der Ernte wird wieder als Futter in den Kreislauf gebracht. Fast der gesamte Ertrag bzw. die Produkte, vor allem das absolut ökologisch erzeugte Fleisch, kommen im eigenen Hoffladen zum Verkauf. Die den Besuchern anmutende Idylle ist allerdings harte Arbeit. Frau Busch konnte „ein Lied davon singen“, und nicht sagen, ob sie in Zukunft ohne eine Spezialisierung über die Runden kommen werden. Umso mehr ist es deshalb eine große Hilfe für diesen und andere Betriebe dieser Art, dort, wenn die Möglichkeit besteht, regional einzukaufen. Da sollte der sicher etwas höhere Preis gegenüber dem konventionell, oft subventionierten Produkt, nicht abschrecken. Vielleicht kann es ja etwas weniger Fleisch sein, das man aber mit mehr Genuss essen kann. Auch dies ist als kleiner Beitrag zum Klimaschutz zu werten. Bei herrlichem Wetter gab es zum Schluss noch Kaffee und Kuchen im Garten der Gastgeberfamilie. Beeindruckt von den Erlebnissen trat die muntere Truppe danach den Heimweg an.
Wiesel arbeiten in den Osterferien

Wiesel arbeiten in den Osterferien

Wiesel in den Osterferien wieder draußen aktiv
Wie schon in den Vorjahren in den Ferien, diesmal in den Osterferien, war wieder eine Gruppe der älteren Wiesel, Jugendliche und zum Teil bereits junge Männer der Natur-schutzringnachwuchsgruppe, bei Landschaftspflegearbeiten in den Feldgemarkungen, in verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde Ehringshausen aktiv. Insgesamt waren fünf Jungs und zwei Mädchen beteiligt; außerdem die Betreuer Thomas Groos, Robert Mann und Helmut Weller. Diese verrichten die Betreuungsarbeit ehrenamtlich bzw. bekommen eine kleine Aufwandsentschädigung, zum Beispiel für den Einsatz von Fahrzeugen. Die Betreuer geben immer auch Informationen zum Sinn der Maßnahmen. Es waren allerlei Kleinarbeiten, in erster Linie auf Gemeindegrundstücken zu verrichten. Immer geht es darum, kleine Lebensräume für Tiere und Pflanzen in der Gemeinde zu erhalten oder zu verbessern. So wurde Astwerk von Baumschnittmaßnahmen auf Gemeindeobstwiesen beseitigt, Aschehaufen von Feuerstellen zur Schwarzdornbeseitigung auf Magerrasen entfernt, Steinhaufen als Unterschlupf für Reptilien und Amphibien angelegt, nicht mehr benötigte Schutzvorrichtungen an Erlen im Lemptal entfernt und vor ein paar Wochen gepflanzte beerentragende Bäume und Sträucher gewässert. Die Arbeiten sind nicht nur im oben genannten Sinne hilfreich für die Natur, sie machen den Beteiligten auch Spaß. Weiter geht es voraussichtlich in den großen Sommerferien.
"Vogelstimmenwanderung"

"Vogelstimmenwanderung"

Vogelstimmenwanderung 2019
Mit dem Ornithologen Jan Heckmann in Greifenthal unterwegs
Zur schon traditionellen Vogelstimmenwanderung in immer verschiedenen Ortsteilen der Großgemeinde hatte der Naturschutzring Ehringshausen (NRE) in diesem Jahr nach Greifenthal eingeladen. Trotz kühler Temperaturen, morgens zeigte das Thermometer zwei Grad unter Null, fanden annähernd 25 an der Vogelwelt Interessierte den Weg nach Greifenthal. Auf dem Dorfplatz im Unterdorf konnte der Vorsitzende des NRE außer den Wanderern auch den fachkundigen Leiter der Exkursion, Jan Heckmann aus Breitscheid begrüßen. Vom Dorfplatz aus ging es über den Grünen Platz in Richtung Wald. Schon im Dorf lernten die Teilnehmer die Vogelstimmen von sich gerne innerorts aufhaltenden Vögeln, wie dem Hausrot-schwanz kennen. Wie immer gab es sachkundige Informationen zu den jeweils zu hörenden bzw. auch zu sehenden Vogelarten. Insgesamt war es aufgrund der niedrigen Temperaturen relativ ruhig. An der Feld/ Wald-Grenze wärmte die allmählich an Höhe gewinnende Sonne allerdings die Wanderer, und die Anzahl der singenden Vögel nahm zu. Bemerkenswert war die Vielzahl der festgestellten Mönchsgrasmücken; diese Vogelart scheint immer mehr zuzunehmen, wogegen andere Arten, besonders die Vertreter der Feldfluren, immer mehr abnehmen. Aus dieser Gruppe hatte man auf die Sichtung/ den Gesang des Vogels des Jahres, der Feldlerche gehofft, was der Wandergruppe aber leider nicht vergönnt war. So mussten sich die Teilnehmer mit Informationen zu der Lerche sowie einem für alle bereit gehaltenen Informationsheft zufrieden geben. Die unterhaltsame und lehrreiche Wanderung endete nach zweieinhalb Stunden Marsch an der Grillhütte von Greifenthal, wo seitens des Naturschutzringmitglieds Hans-Jürgen Hilk aus Dreisbach sowie einem Freund von ihm bereits schmackhafte Wildbratwürstchen (Wild aus der Region) auf dem Holzkohlegrill vorbereitet waren. Bei diesem leckeren Imbiss, einem Umtrunk und lockeren Fachgesprächen klang die schöne Sonntagmorgen-Veranstaltung aus.
"Frühlingsbasteln mit Naturmaterialien"

"Frühlingsbasteln mit Naturmaterialien"

Frühlingsbasteln mit Naturmaterialien
Pünktlich zum Frühlingsbeginn trafen sich auf Einladung des Naturschutzring Ehringshausen bzw. über die Mailgruppe „Naturschutzring und Freunde“ mehr als zehn Frauen bei der Grillhütte in Kölschhausen, um unter Anleitung von der Floristin Susanne Herr aus Dreisbach schöne Frühjahrsdekorationen aus Naturmaterialien zu basteln. Organisiert hatte die Aktion Monika Weller aus Daubhausen. Bei gutem Wetter, allerdings ein wenig windig, hatten alle ihren Spaß. Kreative drei Stunden waren im Nu vorbei. Alle freuten sich über die gelungenen kleinen Kunstwerke und gingen mit dem Wunsch auseinander, solche und ähnliche Veranstaltungen auch in Zukunft durchzuführen. Wer über die Aktivitäten des Naturschutzrings informiert werden möchte (ohne den Zwang Mitglied zu werden), meldet mit über die Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
"Aktion sauberes Lemptal"

"Aktion sauberes Lemptal"

Aktion Sauberes Lemptal mit Rekordbeteiligung
Am letzten Samstag, den 09. März 2019, war es wieder soweit. Die mittlerweile schon traditionelle Müllsammelaktion im Lemptal und in den Seitentälern der Lemp, geleitet von Naturschutzring-Vorstandsmitglied Ulrich Hild, unterstützt von den Betreuerinnen/ Betreuern Heike Gimmler, Carmen Schäfer, Peter Pfaff und anderen, stand auf dem Programm der Naturschutzring-Nachwuchsgruppe. Dem Aufruf zu der Aktion waren über 40 Kinder und Erwachsene gefolgt. In Kleingruppen schwärmten die fleißigen Helfer aus, um den von unverantwortlich handelnden Mitmenschen in der Landschaft zurück gelassenen Unrat einzusammeln. Positiv festzustellen war, dass die Menge der „Großmüllablagerungen“ zurückgegangen ist. Negativ dagegen die unverändert große Menge von Zigaretten- und Plastikverpackungen, insbesondere von Fastfood-Verpflegung. Auch jede Menge Flaschen – sogar solche mit Pfandanspruch – wurden von den fleißigen Helfern gesammelt. Wegen der teilweise rücksichtslosen und rasanten Fahrweise von einigen Autofahrern, die gar riskante Überholmanöver in der Nähe der Müllsammler vorführten, ist zu überlegen, ob die Kinder und erwachsenen Helfer zukünftig überhaupt noch entlang der Straßen den Müll einsammeln können. Positiv festzustellen war die zustimmende und freundliche Akzeptanz der Sammelaktion bei der Bevölkerung in den Lemptal-Gemeinden. Ein Dank gilt außer allen Helfern und Betreuern auch den Mitarbeitern des Gemeinde-Bauhofs, die für die endgültige Entsorgung des gesammelten Mülls auf die Abfall-Deponie sorgen werden. Ein Dank auch dem Gemeindevorstand, der einen Zuschuss für den verdienten kleinen Imbiss aller NR-Helferinnen und Helfer am Ende der Veranstaltung bewilligt hatte.
"Obstbaum-Schnittlehrgang"

"Obstbaum-Schnittlehrgang"

Naturgemäßer Obstbaumschnitt“
Angebotener Kurs findet reges Interesse Bei seinem Bestreben alte Obstbäume auf Obstwiesen für den Artenschutz zu erhalten, stoßen die Aktiven des Naturschutzrings (NRE) immer wieder, wie auch andere Mitbürger die möglichst lange gesundes Obst ernten wollen, auf das Thema „fachgerechter Obstbaumschnitt“. Aus diesem Grund hatte der NRE nun einen auf zwei Tage verteilten Kurs „Naturgemäßer Obstbaumschnitt“ angeboten. Die Anzahl der Teilnehmer war auf 15 Personen beschränkt. Diese kamen am letzten Freitagabend im Treffpunkt Bahnhofstraße zusammen, um zunächst einiges Wissenswertes zur Theorie zu erfahren. Als besonders sachkundige Kursleiter erwiesen sich Elgin Pfeiffer, Baumwartin des Obst- und Gartenbauvereins Daubhausen und Thomas Groos, Vorsitzender der Vogel- und Naturschutzgruppe Niederlemp sowie im Landschaftsbau arbeitender Kleinunternehmer. Beide haben sich auf dem Spezialgebiet des naturgemäßen Schnitts intensiv weitergebildet. In der Theorie wurden unter anderen grundsätzliche Begriffe wie „Stammverlängerung“, „Leitäste“, „Erziehungs- und Erhaltungsschnitt“ vermittelt. Auch gab es Informationen zu den Schnittwerkzeugen und wie man sie am besten sauber hält. Am folgenden Samstagmorgen konnten die Kursteilnehmer dann die erlernten Kenntnisse in die Praxis umsetzten. Dazu traf man sich auf der gemeindeeigenen, vom NRE angepachteten Obstwiese „Auf dem Leimenfresser“ in Katzenfurt. Es wurde allerdings deutlich, dass die Anwendung doch einiger Überlegungen und Übungen bedarf. Trotzdem konnten einige der zahlreichen Obstbäume auf der Fläche in einen besseren Zustand versetzt werden. Zum Schluss waren alle zu „Woscht und Weck“ sowie Apfelsaft von den Äpfeln heimischer Obstwiesen eingeladen. Der Vorsitzende des NRE, Helmut Weller dankte den Kurleitern für ihre unentgeltliche Tätigkeit mit einem kleinen Präsent.
Kreativnachmittag Wildkatze

Kreativnachmittag Wildkatze

Kreativnachmittag in Sachen „Wildkatze“
Eine Zusatzveranstaltung außerhalb der im Jahresprogramm der Wiesel vorgesehenen Aktivitäten wurde am letzten Freitag neun Kindern, zum Teil neue Wiesel, im Gruppenraum des Naturschutzrings im Treffpunkt Bahnhofstraße Ehringshausen angeboten. Die Wieselmama Julia Kaiser hatte sich allerhand zu dem Thema einfallen lassen und einiges zum Basteln liebevoll vorbereitet. Bei der Betreuung der Kinder wurde sie tatkräftig von Danie Herbel und Monika Weller unterstützt. Zunächst gab es eine Wiederholung des schon gelernten Wissens über die Wildkatze, wobei die Betreuerinnen erstaunt waren, wie viel des schon vermittelten Stoffs in den Köpfen der Kinder hängen geblieben ist. Das zeigte sich auch bei einem zwischendurch spielerisch im Hof durchgeführten Quiz, bei dem fast alle Fragen richtig beantwortet wurden. Die Hauptaufgabe für die Kinder bestand an dem Nachmittag in der Anfertigung einer Wissensmappe zur Wildkatze. Dazu musste ausgeschnitten, gelfaltet, geklebt und gemalt werden. Nach zwei Stunden waren die Werke fertig, und alle mächtig stolz auf ihre Exponate. Die nächste Wieselveranstaltung ist für Samstag, den 9. März, Beginn 10.00 Uhr geplant. Dann ist das schon traditionelle Müllsammeln im Lemptal angesagt. Treffpunkt ist die Grillhütte Kölschhausen. Eine Erinnerung an die Veranstaltung mit der Bitte um Anmeldung folgt in Kürze an alle Wiesel, Eltern und Betreuer.
"Wilde Katze und wilder Wald"

"Wilde Katze und wilder Wald"

Auftaktveranstaltung der Wiesel
Die Wiesel haben mit ihren Aktivitäten im Jahr 2019 begonnen. Die erste Veranstaltung galt dem Jahresthema „Wald und Wildkatze“. Zwölf Kinder, einige Mütter und Betreuer kamen im Treffpunkt Bahnhofstraße zusammen, um gemeinsam einen interessanten Nachmittag zu verbringen. Zunächst gab es einen bebilderten Einführungsvortrag vom Leiter der Wieselgruppe, Helmut Weller, mit dem Titel „Wilde Katze und Wilder Wald“. Mit Hilfe eines mitgebrachten Wildkaterpräparats und der Bilder bekamen die Kinder Infor-mationen wie sich Haus- und Wildkatze unterscheiden, wie man eine Wildkatze erkennt, wo sie lebt, was sie frisst, was ihre Feinde sind und warum es so wichtig ist, für einen guten Lebensraum, nämlich für einen reich strukturierten und altholzreichen Wald zu sorgen. Außerdem wurde die Methode zum Auffinden der Wildkatze in unseren Wäldern erläutert. In der Pause gab es ein paar süße Überraschungen und Kinderpunsch für alle. Anschließend wurden im Hof des Treffpunkts Bahnhofstraße, dem Domizil des Naturschutzrings, Spiele durchgeführt, unter anderem „Katze und Maus“ sowie ein Riechspiel, zum Erkennen des Lieblingsdufts der Wildkatzen, dem der Heilpflanze Baldrian. Zum Schluss sahen alle noch einen besonders informativen Film zur Wildkatze. Das Thema „Wildkatze“ wird nun vertieft. Am letzten Samstag hat ein Monitoring, eine Aktion zum eindeutigen Nachweis der Tiere in unseren Wäldern, insbesondere im großen Waldgebiet der „Hörre“, begonnen, sofern welche angetroffen werden. Daran beteiligen sich mehrere Kinder und ihre Eltern in Kleingruppen. Sie kontrollieren nun wöchentlich an bestimmten Stellen im Wald aufgestellte und mit Baldrian eingesprühte Lockstöcke, die gerne besonders von den Kudern (männliche Wildkatzen) aufgesucht werden. Beim Reiben an den Stöcken lassen sie Haare zurück, die von den Lockstockbetreuern gesammelt, und später zur gentechnischen Untersuchung an das Senckenberg-Museum Frankfurt, Außenstelle Gelnhausen geschickt werden. Alle sind riesig gespannt, ob ein oder mehrere Nachweis/e erbracht werden können. Mit den Wieselaktivitäten zu dem genannten Thema geht es bereits am Samstag, den 9. Februar 2019 weiter. Dann ist der Naturschutzringnachwuchs mit dem Förster im Wald unterwegs. Spielerisch lernen die Kinder eine Menge über diesen nicht nur für die Wild-katze wichtigen Lebensraum. Außerdem gibt es verschieden Spiele zur Unterhaltung und zum Toben. Beginn ist um 14.00 Uhr mit dem Treffen beim Treffpunkt Bahnhofstraße (TB). Es sind nicht nur die Mitglieder der Wieselgruppe eingeladen; mit können auch andere interessierte Kinder aus Ehringshausen. .
Ferienaktivitäten der großen Wiesel

Ferienaktivitäten der großen Wiesel

Große Wiesel in den Ferien aktiv
In Fortsetzung der Landschaftspflegearbeiten in den Sommerferien (an zahlreichen Tagen fast über die komplette Zeit der großen Ferien) fand vor etwa zwei Wochen, in den Herbstferien ein weiterer Einsatz in der Natur mit den Kindern bzw. allmählich Jugendlichen der Naturschutzringgruppe „Die Wiesel“ statt. Auch hierbei ging es um die Umsetzung von Maßnahmen zum Erhalt oder zur Zustandsverbesserung von kleinen Lebensräumen in den Kulturlandschaft unserer Gemeinde. So war bei dem Herbsteinsatz zunächst ein Lesesteinhaufen auf der gemeindeeigenen, vom Naturschutzring gepachteten Obstbaumwiese „Auf dem Leimenfresser“ in Katzenfurt anzulegen. Mit viel Elan wurden die am Rand der Fläche abgekippten Steine aufgenommen und weiter talwärts an einer gut geeignet erscheinenden Stelle aufeinander geschichtet. In Höhe des Geländes wurde vorher eine kleine Grube ausehoben, mit Sand gefüllt und dieser mit Reisig überdeckt. Die Anlage dient den auf der Obstwiese vorkommenden Kriechtieren, besonders Reptilien wie Zauneidechse und Blindschleiche als Unterschlupf und zur Überwinterung. Nach Vollendung des Lesesteinhaufens ging es weiter nach Kölschhausen ins Schmidtbachtal. Hier wurden auf einer Feuchtwiese, Pachtfläche der Vogel- und Naturschutzfreunde Kölschhausen, aus Samen gezogene Teufelsabbisspflanzen gesetzt. Damit soll die Wiese blütenreicher werden, was ein ganz klein wenig dem anhaltenden Rückgang der Blumen und Insekten entgegen wirken kann. Alles in allem wieder ein gelungener Arbeitseinsatz, der sowohl den Kindern, wie auch den Betreuern richtig Spaß gemacht hat. Auch im nächsten Jahr ist diesbezüglich einiges geplant. Mehr Infos dazu in Kürze bei der Vorstellung des „Wiesel-Jahresprogramms 2019“.
Link zum Bericht über die Wiesel vom hr Fernesehen vom 05.10.2018

Link zum Bericht über die Wiesel vom hr Fernesehen vom 05.10.2018

https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/alle-wetter/sendungen/alle-wetter-lotterie-genau-obstwiese-tageslaenge-und-sonnenstunden-sicherheit-im-herbst,sendung-44164.html

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Kartoffelernte

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29. September 2018 - Großeinsatz der Wiesel bei der Kartoffelernte
Mittlerweile ist der Kartoffelanbau ein fester Bestandteil im Jahresprogramm der Wiesel. Dies geht allerdings nur, weil die Familie Böhm aus Dillheim jedes Jahr aufs Neue ein Stück Ackerland ihres Ökobetriebes zur Verfügung stellt. Dafür dankt der Naturschutzring Böhms sehr herzlich! Nach dem extrem trockenen Sommer galt es nun nachzuschauen, ob die im zeitigen Frühjahr in die Erde gebrachten Setzkartoffeln überhaut Früchte getragen hatten. Einem kurzfristig einberufenen Erntetermin folgten viele Wieselkinder, viele mit Eltern sowie einige Betreuer. So konnte man zwischenzeitlich bis zu 35 Erntehelfer auf dem Acker zählen. Durch diese Großaktion waren innerhalb einer Zeit von nur etwa drei Stunden Erdäpfel in 25 Reihen geerntet. Alle staunten nicht schlecht, dass trotz fehlendem Wasser allerhand Kartoffeln gereift waren. Die Früchte sind zwar überwiegend klein, aber besonders schmackhaft. Dies gilt für alle der fünf angebauten Sorten: Belana, Allians, Rote Laura, Mariola und Bamberger Hörnchen. Zum Abschluss wurden alle Helfer von der Familie Böhm mit einer zünftigen Brotzeit belohnt. Ein kleiner Teil der Ernte konnte beim 4. Apfel- und Kartoffelfest als Gourmetkartoffeln verkauft werden.
Große Wiesel helfen Lebensräume zu erhalten 2

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Große Wiesel helfen Lebensräume zu erhalten

26.07.2018

In den Ferien draußen aktiv - Große Wiesel helfen Lebensräume zu erhalten Insgesamt sechs Jugendliche aus der Naturschutzring - Kinder- und Jugendgruppe „Die Wiesel“ waren fast über die gesamten sechs Wochen der Sommerferien verteilt, in unterschiedlichen Gruppen und mit unterschiedlichen Einsatzstunden auf Gemeindegrundstücken und auf einem Privatgrundstück in der Landschaftspflege im Einsatz. In der Regel war Heu oder sonstiges Schnittgut von Obst- und Nasswiesen sowie von Magerrasenflächen abzurechen. Infolge der anhaltenden Trockenheit mussten aber auch junge Obstbäume gewässert werden. Die Einsatzorte liegen in den Ortsteilen Katzenfurt, Daubhausen, Kölschhausen, Breitenbach, Dreisbach und Niederlemp. In der Summe wurden von den Jungs und einem Mädchen über 100 Stunden geleistet. Für die Betreuung waren die Naturschutzringmitglieder Uli Hild, Robert Mann, Thomas Groos und Helmut Weller zuständig. Bei den Arbeiten gab es immer auch Interessantes aus der Tier- und Pflanzenwelt zu entdecken. So konnte auf einer Obstwiese in Katzenfurt ein Hermelin hautnah beobachtet und fotografiert werden und in Breitenbach wurden Eidechsen, Blindschleichen und sogar eine Ringelnatter angetroffen. Überall waren bunte Schmetterlinge und andere Insekten augenfällig unterwegs. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die sinnvolle Beschäftigung der Wiesel dazu beigetragen hat, für die Gemeinde und allgemein wichtige Lebensräume in den Außenbereichen der Gemeinde Ehringshausen zu erhalten. Die Jugendlichen haben gelernt, dass intakte Biotope nur durch die Nachahmung einer alten, traditionellen Landwirtschaft erhalten werden können. Voraussichtlich wird es Einsätze auch in den Herbstferien geben.
Naturschutzring gewinnt 5.000 Euro

Naturschutzring gewinnt 5.000 Euro

GENAU-Umweltlotterie trifft genau

Vor ein paar Tagen erreichte uns die Nachricht, dass wir aus der Hessischen Umweltlotterie GENAU 5.000 € als Zusatzgewinn erhalten. Wir haben uns riesig gefreut! Das Geld soll für verschiedene Dinge im Zusammenhang mit unserem seit einigen Jahren laufenden Projekt "Obstwiese" angelegt werden. So ist unter anderem der Ankauf eines Mähgerätes für die Mahd von solchen Wiesen, wie auch die Anschaffung einer Obstmühle und einer Presse für die Apfelsaftherstellung im Herbst geplant. Ob es zum Ankauf eines Grundstücks in Breitenbach und die Anlage einer Obstwiese darauf kommt, steht derzeit noch nicht fest. Es gibt noch andere Grundstücksoptionen. Insgesamt wird der Gewinn für das oben genannte Projekt verwendet!
2018 05 28 Arnika 2

2018 05 28 Arnika 2

Arnika Pflanzaktion in Dreisbach

Arnika Pflanzaktion in Dreisbach

28.05.2018

Früher hat es vermutlich Arnika, auch Bergwohlverleih genannt, lateinisch arnica montana, auf den Magerrasenflächen/ Borstgrasrasen in unserer Gegend gegeben, so auch auf dem Seeberg bei Dreisbach. Durch das Fehlen einer relativ intensiven Beweidung mit Kleinvieh und der damit einhergehenden stärkeren Begrünung (Vergrasung) der Flächen, bis hin zu einer Verbuschung ist ein Rückgang der schönen, gelb blühenden Heilpflanze, bzw. ihrem vollständigen Verschwinden eingetreten. Um hier eine Änderung herbeizuführen gibt es derzeit im Lahn-Dill-Kreis eine von der überaus aktiven Landschaftspflegevereinigung Lahn-Dill e.V. (lpv) angestoßene Aktion zur Wiedereinbürgerung/ stärkeren Verbreitung von Arnika im Lahn-Dill-Bergland. Dafür werden eine Anzahl von im Botanischen Garten Marburg, aus gewonnenem Samen von Reststandorten der Region gezogene Setzlinge an geeigneten Standorten ausgebracht. Die Aktion wird auch von der Hochschule Geisenheim begleitet. Der Vorschlag zur Auspflanzung auch in Ehringshausen, und zwar im Trockenrasengebiet „Seeberg“ bzw. „Bergel“ bei Dreisbach wurde von der lpv an ihren Mitgliedsverein Naturschutzring Ehringshausen (NRE) herangetragen und dort sofort aufgegriffen. Zu einem spontan einberufenen Arbeitseinsatz am letzten Montag kamen fast 20 Helfer zusammen. Unter fachkundiger Anleitung des lpv-Geschäftsführers Günter Schwab sowie tatkräftiger Mithilfe des lpv-Vorsitzenden und gleichzeitigen Bürgermeisters von Sinn, Hans-Werner Bender waren in einer Zeit von weniger als zwei Stunden 325 Pflanzen gesetzt. Maßgebend für den Erfolg wird nun das regelmäßige Wässern der Pflanzen bis zum gesicherten Anwachsen sein. Dafür hat der Bauhof der Gemeinde Ehringshausen zwischenzeitlich in unbüro-kratischer Form ein großes Wasserfass auf den Seeberg gebracht und dort befüllt. Um das Gießen wollen sich nun junge Leute aus Dreisbach kümmern. Alles in allem eine klasse Aktion! Der NRE dankt allen beteiligten. Hoffen wir die Arnika so wie auf dem nachstehen-den Blumenbild abgebildet, auch bei uns bald blühen zu sehen.
Vogelstimmenwanderung

Vogelstimmenwanderung

10. Mai 2018 - Vogelstimmen- und naturkundliche Wanderung 2018
Eine sehr interessante und harmonisch verlaufende Wanderung durch die Natur erlebten mehr als 35 Teilnehmer am Donnerstagmorgen in Ehringshausen-Dreisbach. Nach einem etwas verregneten Start bei einem anziehenden Gewitter am Beginn der Veranstaltung ging es am Westhang des Seeberges hinauf zum Hausberg der Dreisbacher. Schon auf diesem Weg konnte der wieder für die Erläuterung der Vogelstimmen zuständige und ornithologische Kenntnisse vermittelnde Fachmann Jan Heckmann aus Breitscheid auf zahlreiche gefiederte Freunde hinweisen. Insgesamt konnten 41 Vogelarten verhört sowie zum Teil gesehen werden, darunter auch mittlerweile selten gewordene Arten wie Gartenrotschwanz, Bluthänfling und Rotmilan. Auch der Vogel des Jahres, der Star konnte entdeckt werden. Informationen speziell dazu wurden durch eine allen angebotene Broschüre vermittelt. Am Seeberghang und auf dem Berg gab es naturkundliche Erläuterungen zu alten Hutebuchen und zu dem nicht unbedeutenden Magerrasenvorkommen sowie der notwendigen Pflege des Gebietes. Nach etwa 2,5-stündiger Wanderung mit vielen Zwischenstopps klang die Veranstaltung bei Wildbratwurst aus der Region und einem Umtrunk aus.
Hoher Besuch in der Wieselwerkstatt

Hoher Besuch in der Wieselwerkstatt

08.03.2018 - Rekordbeteiligung bei der Aktion „Sauberes Lemptal“

Eine ereignisreiche Woche liegt hinter den Wieseln! Zunächst gab es am letzten Donnerstag hohen Besuch in der Wiesel-Werkstatt. Im Zusammenhang mit der Besichtigung des Treffpunkt Bahnhofstraße, der auch das Domizil des Naturschutzringes Ehringshausen (NRE) ist, stattete die Hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Priska Hinz dem Werkraum der Kindergruppe „Die Wiesel“ einen Besuch ab. Mit dabei auch der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster und der Bürgermeister von Ehringshausen, Jürgen Mock sowie diverse Behördenvertreter, die für die Entwicklung des ländlichen Raums zuständig sind. Die Ministerin mit ihrem Anhang informierte sich über die sicher über die Gemeinde- und Kreisgrenzen hinaus einzigartige Einrichtung. Vier Kinder und ihre Betreuer waren dabei verschiedene Insektennisthilfen zu bauen, startet die Flugsaison der Insekten doch schon in Kürze. Am Ende der Besichtigung wurde der Staatsministerin ein Starennistkasten vom Vorsitzenden des NRE, Helmut Weller übergeben, als Hinweis auf den Vogel des Jahres 2018, den Star. Dabei wurde auch auf einen wesentlichen Grund des Rückgangs der Stare hingewiesen, nämlich auf den Mangel an tierischer Nahrung, sowie auf die Notwendigkeit einer naturverträglicheren Landwirtschaft in unserer Kulturlandschaft! Am folgenden Samstag gab es dann schon die nächste Wieselveranstaltung, diesmal für alle und die Eltern sowie einige Betreuer. Jetzt galt es, wie jedes Jahr, im Lemptal Müll zu sammeln. Mit insgesamt 30 Teilnehmern war hierbei eine Rekordbeteiligung zu verzeichnen. Leider mussten alle Beteiligten feststellen, dass die Müllmenge immer noch groß ist und die Aktion auch weiterhin durchgeführt werden muss. Kindern und Erwachsenen ist es nicht verständlich, wie es sein kann, dass trotz überall vorhandener Müllsammelgefäße den Müll in der Landschaft hinterlassen zu müssen. Das Verhalten einiger Mitbürger kann sicher nicht mehr nur als gedankenlos bezeichnet werden. .
Starenkästen aufhängen und Wintervögel beobachten

Starenkästen aufhängen und Wintervögel beobachten

18.02.2018 - Starenkästen aufhängen und Wintervögel beobachten

Nachdem vor etwa vier Wochen zahlreiche Starenkästen in der Wieselwerkstatt zusammen gezimmert wurden (wir berichteten), galt es nun die Kästen an aussichtsreichen Stellen für das Auftreten des Jahresvogels in den Feldfluren der Gemeinde Ehringshausen bzw. der Ortsteile aufzuhängen. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle waren 18 Kinder mit von der Partie. Getroffen wurde sich wieder im Treffpunkt in der Bahnhofstraße Ehringshausen. Hier gab es zunächst nochmals, teils zur Wiederholung, allerlei Informationen zu dem Star. Die Kinder hatten sich vom letzten Mal gemerkt, dass der Rückgang der Stare auf das Fehlen von ausreichend animalischer Nahrung (Insekten, Würmer,…) zur Brutzeit zurückzuführen ist. Außerdem fehlen den Staren natürliche Nistmöglichkeiten; deshalb auch die Aktion mit dem Aufhängen entsprechender Nistkästen. Bei der Einführung wurde auch noch einiges zu unseren anderen heimischen Höhlenbrütern gelernt. Nach der Theorie ging es mit zwei Gruppen hinaus ins Feld. Gruppe 1 hatte vor allem die Obstwiesen und Magerrasen auf der Lemp im Visier. Dort wurden 10 Kästen in Dreisbach und in Niederlemp aufgehängt. Gruppe 2 fuhr nach Daubhausen, Katzenfurt und zum Schluss nach Kölschhausen. Auch hier wurden 10 Kästen installiert. Nun sind alle auf die sich hoffentlich einstellenden Bruterfolge gespannt. Bei dem Termin am letzten Samstag ging es auch um die Beobachtung von Wintervögeln. So hatte Gruppe 2 das Glück gleich drei Rotmilane zu sehen. Auch gab es auf den Obstwiesen und im Gebiet der Wacholderheide Niederlemp viele Informationen zur Flora und Fauna dieser Lebensräume, speziell zu den dort lebenden Vögeln. Die Kinder, Betreuer sowie einige Eltern und Großeltern kehrten von einem wunderbaren Nachmittag zufrieden zurück. Als nächstes steht das Müllsammeln im Lemptal auf dem Programm (Samstag, 10. März, Beginn 10.00 Uhr bei der Grillhütte Kölschhausen).
„Ich bin ein Star – baut mir ein Haus“

„Ich bin ein Star – baut mir ein Haus“

20.01.2018 - Gelungene Auftaktveranstaltung der Wiesel 2018

Am vergangenen Samstag hat die erste Veranstaltung 2018 der Kinder- und Jugendgruppe des Naturschutzring Ehringshausen (NRE) im Treffpunkt Bahnhofstraße (TB) stattgefunden. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl (insgesamt 20 Kinder) musste eine Aufteilung in Arbeitsgruppen vorgenommen werden. Im Wechsel schraubten die Nachwuchs-Naturschützer vorgefertigte Starenkästen zusammen, sahen einen Film zur Vogelfauna, mit Schwerpunkt „Star“, und bastelten zwischendurch Vögel aus Pappe und Federn. Der vom NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) und vom LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.) für 2018 gewählte Jahresvogel, der Star, bzw. „Vögel“ allgemein ist das Schwerpunktthema im Jahresprogramm der Wiesel 2018. Ziel ist es den Heranwachsenden nicht nur möglichst viele unserer heimischen Vögel vorzustellen, sondern auch die Gründe für den Rückgang zahlreicher, vor allem unserer Feldvogelarten zu erklären. Dieser Rückgang gilt auch für den Star, den es bei uns zwar noch relativ häufig gibt, dessen Gesamtbestand in den letzten Jahren in Deutschland und in Europa jedoch eklatant zurückgegangen ist. Gründe dafür sind vor allem das Fehlen von ausreichend tierischer Nahrung zur Zeit der Jungenaufzucht und von ausreichend Nistmöglichkeiten (z.B. höhlenreiche Bäume auf Obstwiesen und am Waldrand). Dem letztgenannten Rückgangsgrund soll mit den jetzt gefertigten Nistkästen entgegen gewirkt werden. Zur Verbesserung der Situation unserer Insekten sind vom Naturschutzring Maßnahmen In den Feldgemarkungen, z.B. der Förderung der Wildblumenfauna geplant. Hier hoffen die Naturschützer auf bessere Zusammenarbeit mit den örtlichen Landwirten und der Gemeinde. Das Aufhängen der Starenkästen planen die Wiesel am Samstag, den 9. Februar 2018 (Treffpunkt ist die Wieselwerkstatt im TB um 14.00 Uhr). Dabei sollen die Teilnehmer auch noch mehr Informationen zur Vogelfauna bekommen. Alle Wiesel sind aufgerufen sich übers ganze Jahr intensiv mit dem Thema zu beschäftigen und sich Wissen anzueignen. Am Jahresende gibt es dann die Aktion „Ehringshausen sucht den Super-Star“. Damit ist nicht ein Vogel gemeint, sondern das Mädchen oder der Junge aus der Kinder- und Jugendgruppe des NRE mit dem größten Wissen zu dem Jahresthema „Vögel“. Wer das Wieselprogramm 2018 einsehen möchte kann dies über die Homepage tun: www.naturschutzring.org. Es liegt in Papierform auch an einigen Stellen in der Gemeinde aus, u.a. im Rathaus.
Wiesel erhalten Spende der Sparkasse Wetzlar

Wiesel erhalten Spende der Sparkasse Wetzlar

Abschlussveranstaltung der Wiesel

Abschlussveranstaltung der Wiesel

26.11.2017 - Abschlussveranstaltungen der Wiesel, Rückblick auf 2017 und Programmvorstellung 2018 Zur schon traditionellen Abschlussveranstaltung der Naturschutzring-Kinder- und Ju-gendgruppe „Die Wiesel“ kamen am vorletzten Samstag 14 Kinder im Treffpunkt Bahn-hofstraße (TB) in Ehringshausen, dem neuen Domizil des Vereins zusammen. Außerdem waren noch zahlreiche Eltern und Betreuer mit dabei. Auf dem Programm stand zunächst wieder das Weihnachtsbasteln mit Naturmaterialien, von Monika Weller vorbereitet und geleitet. Diesmal wurden Sterne aus verschiedenen Nadelbaumzapfen, auf alten Zoll-stöcken aufgeklebt, und Tiergesichter mit Geweih aus Bauscheiben und knorrigen Apfel-baumästchen gezaubert. Nach gut zwei Stunden waren die Arbeiten erledigt. Alle Teilnehmer hatten großen Spaß und waren stolz auf ihre Werke. Das gemeinschaftliche Aufräumen der Bastelräume war die nächste Aufgabe der Gruppe. Nachdem dieses erledigt war, ging es zum Mittagessen in die Goud Stobb im Erdgeschoss des TB. Heike Gimmler hatte, wie schon in den Vorjahren, mit einem kleinen Team die Kartoffeln aus der eigenen Ernte der Wiesel vorbereitet. Alle ließen sich die Erdäpfelvariationen und die von den Eltern mitgebrachten Quarkpeisen schmecken. Dem gemeinsamen Essen folgte ein Bericht über die Situation der Wieselgruppe und der Auflistung aller Veranstaltungen 2017 vom Vorsitzenden des Naturschutzring Ehringshausen, Helmut Weller, verbunden mit einem Dank an alle Helfer, besonders an die vielen Betreuer, die es ermöglicht haben wieder ein vielfältiges und buntes Programm umzusetzen. Insgesamt gab es über 30 Veranstaltungen, 11 Hauptveranstaltungen, meist zum Jahresthema „Natur in der Dämmerung und bei Nacht“ passend sowie je mehr als 10 Einsätze in der Wiesel-werkstatt und bei Landschaftspflegemaßnahmen in verschiedenen Feldgemarkungen. Schließlich war die kleine Naturfotogruppe einige Male unterwegs. Besonders zu erwähnen ist bezüglich der Landschaftspflegeeinsätze, dass diese, überwiegend durch die großen Wiesel durchgeführt, alle auf gemeindeeigenen Grundstücken stattgefunden haben. Die Maßnahmen dienen zum Erhalt wichtiger Kleinbiotope in der Landschaft, wie Obstwiesen und Magerrasen. Die durchgeführten Arbeiten sind zum Teil Pflichtaufgaben der Gemeinde, im Zusammenhang zum Beispiel mit Ökopunktemaßnahmen zu erbringen! Die nach dem Bericht folgende Bilderschau weckte Erinnerungen an die Vielzahl und die bunte Vielfalt der Veranstaltungen. Mit dem Jahresbericht 2017 wurden auch diejenigen Wiesel ausgezeichnet, die am häufigsten bei den Veranstaltungen teilgenommen haben. Bei den Hauptveranstaltungen waren dies Aron Bellersheim und Lukas Gerth auf Platz drei, Johannes Gerth auf Platz zwei und unangefochten auf Platz eins: Fabienne Schäfer. Am häufigsten in der Werkstatt dabei war Falco Groh und bei den Außeneinsätzen Marlon Groh. Für ihren Fleiß bekamen die Kinder kleine Preise. Schließlich folgte die Vorstellung des Jahresprogramms 2018. Die Verantwortlichen haben sich wieder eine Menge einfallen lassen. Das Jahresthema lautet lapidar „Vögel“. Einiges dreht sich um den von NABU und Landesbund für Vogelschutz Bayern gewählten Vogel des Jahres 2018, den Star. Bereits die Auftaktaktion am 20. Januar 2018 greift den Jahresvogel auf. Es werden Starenkästen gebaut, die später an verschiedenen Stellen in der Landschaft der Großgemeinde aufgehängt werden sollen. An dem Tag gibt es auch Allgemeininformationen zu dem Jahresthema. Der Titel des ersten Treffens lautet: „Ich bin ein Star – baut mir ein Haus“ oder „Ehringshausen sucht den Superstar“. Damit ist auch gemeint, dass am Jahresende das Wieselkind mit dem größten Wissen zum dem Thema besonders ausgezeichnet werden soll! Zu den Aktivitäten 2018 gehören auch Termine ohne direkten Bezug zum Thema „Vögel“, wie das jährliche Müllsammeln im Lemptal (10.3.18) oder das Kartoffelsetzen und die –ernte (Termine sind witterungs-abhängig und werden deshalb kurzfristig festgelegt). Auch soll wieder das Apfel- und Kartoffelfest, zusammen mit den Ehringshäuser Senioren und dem Obst- und Gartenbau-verein Daubhausen ausgerichtet werden (3. Oktober 2018). Neu in der Planung sind einzelne Diskussions-Vorabende mit Kindern und Erwachsenen zu Allgemeinthemen des Naturschutzes, wie z.B. dem Insektensterben und ihren Ursachen oder „Ist es notwendig unsere Wildvögel zu füttern?“. In diesem Jahr wurde das Wieselprogramm erstmalig als Flyer gedruckt. Es ist bei den Vorstandsmitgliedern des Naturschutzrings zu haben; die Info-Blätter werden aber auch an Allgemeinplätzen, wie z.B. im Foyer des Rathauses der Gemeinde ausgelegt. Auch wenn das oben beschrieben Treffen unter der Bezeichnung „Abschlussveranstaltung“ firmiert hat, war/ ist für die Wiesel 2017 das Jahr noch nicht zu Ende. Am letzten Wochenende wurden bei der Grillhütte Kölschhausen Fettfutterglocken gegossen, die am Samstag darauf, am 9.12.17, bei dem kleinen Weihnachtsmarkt des Gewerbe- und Verkehrsvereins beim Treffpunkt Bahnhofstraße zum Kauf angeboten werden sollen. Dann ist auch die Wieselwerkstatt geöffnet. Es gibt dort verschiedene Basteleien zu kaufen. Auch ein kleiner Vogelfutterverkauf und Infos zur Vogelfütterung sind im Programm. Es wird eine Kürbissuppe geben und im Gruppenraum der Wiesel im Haupthaus des TB sollen weihnachtliche Geschichten vorgelesen werden.
2. Runder Tisch in Ehringshausen

2. Runder Tisch in Ehringshausen

26.10.2017 - „Blühende Landschaften – Mehr Vielfalt für Ehringshausen draußen“

Wie bei dem ersten Treffen (Runder Tisch zu oben genanntem Thema am 06. März 2017) vereinbart, fand nun die 2. Runde zu der Thematik im kleinen Saal der Volkshalle in Ehringshausen statt. Dazu hatte die Gemeinde eingeladen. 21 Interessenten, Vertreter der Gemeinde, einschließlich des Bauhofs, Landwirte, Naturschützer, Mitglieder eines Obst- und Gartenbauvereins, Imker, Jäger waren der Einladung gefolgt. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Jürgen Mock hörten und sahen die Teilnehmer einen Kurzvortrag des 1. Vorsitzenden des Naturschutzrings Ehringshausen (NRE), Helmut Weller, der die Ergebnisse der Bemühungen in den etwa letzten sieben Monaten zusammenfasste. So wurden über das Engagement des NRE zwei Ackergrundstücke mit einer standortgerechten Blühmischung eingesät, wobei nur „dünn gesät“ wurde, um das im Boden vorhandene Samenreservoir der Ackerflora mit zu aktivieren. Dies konnte Weller anhand mitgebrachter Bilder zeigen. So kam auf einer Fläche in der Gemarkung Breitenbach sehr viel Kornblume zur Blüte, wogegen eine Fläche in Kölschhausen zur gleichen Zeit eine große Menge blühende Kamille zeigte. Außer diesen Flächen wurden andere Ackergrundstücke von einzelnen konventionell arbeitenden Landwirten im Rahmen des sogenannten „Greening“ (das EU-Recht verlangt, dass landwirtschaftliche Betriebe ab 15 ha Ackerland ab dem Jahr 2015 grundsätzlich zunächst fünf Prozent ihrer Ackerflächen als ökologische Vorrangflächen bereitstellen. Diese Flächen müssen im Interesse des Umweltschutzes genutzt werden) mit Phacelia bestellt. Außerdem hatte ein Biobetrieb auf mehreren Flächen Blühmischungen ausgebracht. Auch die Gemeinde hat sich positiv beteiligt. So wurde vom Bauhof eine bisher regelmäßig gemulchte Fläche an der Landesstraße von Ehringshausen nach Kölschhausen zu einer Blühfläche umgestaltet. Besonders hier stand auch der Gedanke des Werbungmachens für die Aktion mit im Vordergrund. Des Weiteren wurden vom Bauhof innerorts Blühflächen, z.B. auf einzelnen Friedhöfen angelegt. Der Obst- und Gartenbauverein Daubhausen hat durch Blühsamenverteilung an die Mitglieder versucht, diese zur Umgestaltung ihrer Gärten zu animieren, nach dem Motto „Weniger Rasengrün - dafür mehr Wildblumen im Garten“. Weller zeigte mit mehreren Bildern und erläuterte mit seinem Kommentar die positive Wirkung der Blühflächen für die Insektenfauna und auch für höhere Tiere, wie Vögel und Säugetiere. So konnte er von einer Neuntöterbrut am Rande des Ackers in Kölschhausen und von dem Aufenthalt von Braunkehlchen dort im Herbst berichten. Er stellte auch fest, dass, auch wenn die Aktion in den Augen von Botanikern nicht unbedingt auf Begeisterung trifft, dennoch das Anlegen von Blühflächen dem Aufgreifen eines Strohhalms in Sachen „Schaffen von mehr Vielfalt“ bedeutet. Für das kommende Jahr haben sich weitere interessierte Landwirte und auch Jäger aus Katzenfurt und Breitenbach gemeldet, die bei der Aktion mitmachen wollen. Bei der Aussaat soll besonders Wert auf die Verwendung heimischer Samen gelegt werden. Zum Schluss des Berichts von Weller kam auch der intensive Mulcheinsatz des Gemeindebauhofs zur Sprache. Er stellte fest, dass die Gemeinde in diesem Jahr diesbezüglich viel mehr getan hat als zum Beispiel HessenMobil, von deren Einsatzabteilung zahlreiche Straßenränder erst in der letzten Woche gemulcht wurden, wodurch über die ganze Saison Wildblumen am Straßenrand ihre Wirkung entfalten konnten. Weller lobte dieses Vorgehen ausdrücklich. Der Mulcheinsatz seitens der Gemeinde wurde von Bürgermeister Mock mit dem Argument begründet, dass Bürger sich regelmäßig über ungepflegte Zustände entlang der Wege bei der Verwaltung beschweren und der Bauhof deshalb handeln müsse. Auch das durch das Mulchen zu erreichende Zurückdrängen sogenannter „Unkräuter“, wie etwa des Jakobskreuzkrautes wurde thematisiert. Nach kurzer Diskussion zum Thema „Mulchen“ gaben die Mitarbeiter des Lahn-Dill-Kreises, Abteilung für den ländlichen Raum, vom Fachdienst Landschaftspflege, Björn John und Oliver Ginzler-Donner eine Übersicht bezüglich der öffentlichen Fördermöglichkeiten für Landwirte sowie ein Statement zum Sinn der Blühflächen aus Sicht des Naturschutzes und der Landwirtschaft, wie auch eine Übersicht bezüglich der Veränderungen in der Landwirtschaft in Ehringshausen in den letzten Jahrzehnten. Es gibt immer weniger Betriebe, die immer mehr Flächen mit großen Maschinen, bearbeiten müssen, um die witterungsbedingt oft kurzen Zeitfenster zu nutzen und damit die Flächen auch mit weniger Arbeitskräfte weiter in der Bewirtschaftung bleiben. Nach dem interessanten Fachvortrag der Behördenvertreter folgte eine lebhafte Diskussion, in dem das Mulchen von Flächen in den Außenbereichen erneut aufgegriffen wurde. Breiten Raum bei den Diskussionen nahm die Frage von Landwirten ein, ob ggf. in weniger flurbereinigten, kleineren Gemarkungen Wiesenwege ackerbaulich mit genutzt werden und dafür direkt am Rand der dann vergrößerten Flächen Ausgleichsmaßnahmen (ggf. Ackerstreifen ohne Chemieeinsatz) stattfinden könnten. Man war sich einig, dass dies weiterer intensiver Beratungen unter den hauptsächlich Beteiligten bedarf. Ebenfalls einig waren sich alle, dass mit der Fortsetzung der Aktionen mehr Öffentlichkeitsarbeit betrieben, und dass die Einrichtung „Runder Tisch“ fortgesetzt werden soll. Die nächste Runde ist etwa für den März 2018 geplant.
Mähgutbeseitigung Birschel

Mähgutbeseitigung Birschel

17.10.2017 - Landschaftspflege Großeinsatz auf der Gemeinde-Obstwiese „Birschel“ in Katzenfurt

Der Lebensraum Obstwiese liegt dem Naturschutzring Ehringshausen (NRE) besonders am Herzen. Zusammen mit der Gemeinde versucht der NRE Grundstücke mit Obstbäumen regelmäßig zu pflegen und so zu erhalten. Eine solche Fläche mit der Gemarkungsbezeichnung „Birschel“ liegt in Katzenfurt in der Nähe der Autobahn. Hier geht es nicht nur um den Bestandsschutz (in einem Teilbereich der Fläche gibt es auch Orchideen!), sondern es wurde mit Unterstützung von HessenForst eine Ausweitung begonnen. Da im Frühjahr und Sommer ein schöner Wildblumenbestand zu verzeichnen war, wurde die Fläche erst vor etwa zwei Wochen von der Gemeinde gemäht. Da es wichtig ist, das Mähgut zu beseitigen, wurde am letzten Samstag seitens des NRE ein Großeinsatz durchgeführt. Zahlreiche Helfer, auch vom NRE-Nachwuchs, den Wieseln, hatten sich eingefunden, um das durch einen Daubhäuser Landwirt vorher auf Schlote gemachte Mähgut von der Fläche zu bekommen. Dabei waren auch ein Radlader, ein Traktor sowie ein PKW, jeweils mit Anhänger mit von der Partie. Pünktlich mit Einsetzen von Regen war die Arbeit Dank der vielen Helfer erledigt. Der NRE hofft nun, dass die Grundstücke im nächsten Jahr einer landwirtschaftlichen Bewirtschaftung zugeführt werden können.
2017_Apfel- und Kartoffelfest

2017_Apfel- und Kartoffelfest

Kartoffelernte

Kartoffelernte

Großeinsatz der Wiesel am Wochenende Kartoffelernte, Seedball-Herstellung und Naturfotoexkursion
- Überwiegend zur Vorbereitung des 3. Apfel- und Kartoffelfestes am 3.10.17 - Ein volles Programm hatten die Wiesel, Eltern und Betreuer am letzten Samstag (23.9.2017). Zunächst traf man sich zur diesjährigen Kartoffelernte auf einem Acker der Familie Böhm oberhalb von Dillheim. Mit bis zu 25 Helfern auf dem Feld war der Einsatz überaus gut besucht. Aufgrund der in diesem Jahr ausreichenden Regenmenge konnten mehr als 15 Zentner der Bio-Erdäpfel geerntet werden. Die Ernte wurde zum Teil an die Helfer verteilt. Der Rest steht den Vereinsmitgliedern zur Verfügung oder wird beim kommenden Apfel- und Kartoffelfest zum Kauf angeboten. Der Vorstand des Naturschutzringes dankt der Familie Böhm für die zum wiederholten Male große Hilfe bei der Aktion! Nachmittags ging es mit der Herstellung sogenannter Seedballs im Treffpunkt Bahnhofstraße unter der Leitung von Claudia Müller weiter. Hier kamen nochmals etwa 10 Kinder und mehrere Mütter sowie Betreuerinnen zusammen. Die mit Blumensamen angereicherten Lehmbälle sollen die Aktion „Blühendes Ehringshausen“ des Naturschutzrings Ehringshausen unterstützen. Sie werden beim Apfel- und Kartoffelfest am 3. Oktober im Treffpunkt Bahnhofstraße zum Kauf angeboten. Erläuterungen dazu gibt es dabei auch. Schließlich waren am späteren Nachmittag noch einige der großen Wiesel mit Peter Pfaff unterwegs, um einige der momentan zahlreichen Herbstmotive in der Landschaft bei Kölschhausen abzulichten. Alles in allem ein großartiger „Wieseltag“.
Am 03. Oktober 2017 Apfel- und Kartoffelfest

Am 03. Oktober 2017 Apfel- und Kartoffelfest

Zeltwochenende der Wieselkinder

Zeltwochenende der Wieselkinder

„Tolles Zeltwochenende der Wiesel“ - Wiesel-Kinder der Natur hautnah auf der Spur -
23. - 25.06.2017 Ein außergewöhnlich erlebnisreiches und informatives Zeltwochenende erlebten 10 Kinder und mehrere Betreuer der Wieselgruppe des Naturschutzring Ehringshausen vor einigen Tagen an einem Waldteich bei Asslar-Bermoll, in der Westerlemp. Los ging es am Freitagnachmittag mit dem Aufbau der Zelte, Einteilung der Dienste sowie Besprechung des Programms für die Zeit bis Sonntagmittag. Mit dem Beginn der Dämmerung gab es unter der Leitung des Vorsitzenden der Vogelschutzgruppe Niederlemp und Besitzer des Wald- und Teichgrundstücks Thomas Gross einen Nachtspaziergang. Besonders spektakulär waren hunderte von Glühwürmchen, die den Wald mit einer tollen Lichtstimmung verzauberten. Alle Kinder hatte so etwas noch nie gesehen! Nach der Rückkehr wurde noch ein großes Lagerfeuer entzündet und so wurde es spät, bis die Kinder in ihre Schlafsäcke krochen. Weiter ging es am nächsten Morgen mit der Untersuchung von fließendem und stehendem Wasser in und in der Nähe der Westerlemp. Die Aktion wurde vom Vorstandsmitglied des NRE, Ulrich Hild geleitet. Unter seiner Aufsicht untersuchten die Wiesel das Wasser nach seinen biologischen Bestandteilen und das Staunen war groß, welche Artenvielfalt im Wasser zu finden ist. Am Nachmittag ging es dann mit dem Diplom-Biologen Andreas Schmidt ins Gelände. Zu-nächst wurden am Gewässer verschiedene Libellenarten und Molch- und Froscharten erklärt. Danach galt es die Käfer- und Schmetterlingswelt der umliegenden Wiesen kennenzulernen. Dass es den Kindern einen riesen Spaß gemacht hat mag man daran erkennen, dass die Exkursion doppelt so lange wie geplant dauerte. Nach einer Zeit zum Ausruhen stand am Abend eine zweite Nachtwanderung auf dem Programm, die vom 2. Vorsitzenden des NRE und Hauptbetreuer des Zeltcamps Peter Pfaff geführt wurde. Dabei ging es besonders darum Geräusche von Tieren in der Nacht zu erkennen. Am Sonntagmorgen wurde zunächst ausgiebig gefrühstückt, um dann die Zelte wehmütig abzuschlagen. Alle waren sich einig ein tolles Wochenende in der Natur verbracht zu haben. Kinder und Betreuer gingen mit dem Vorsatz auseinander, ein solches Zeltwochenende auch im nächsten Jahr wieder durchzuführen.
Vogelstimmenwanderung 2017

Vogelstimmenwanderung 2017

07.05.2017 Vogelstimmen- und Naturwanderung in Kölschhausen Eine sehr schöne Vogelstimmenwanderung mit allerlei Zusatzinformationen zu Natur und Naturschutz fand am letzten Sonntag in Kölschhausen statt. Bei zwar be-wölktem, jedoch mildem und regenfreiem Wetter trafen sich über 30 Teilnehmer, zum Teil auch aus Orten außerhalb von Ehringshausen, um hauptsächlich den Vogel-stimmen in Feld und Wald rund um das Dorf zu lauschen. Die sachkundige Führung lag wieder in den Händen des Vogelstimmenfachmannes und Hobby-Ornithologen Jan Heckmann aus Breitscheid. Veranstalter waren diesmal der Naturschutzring Ehringshausen und die Vogel- und Naturschutzfreunde Kölschhausen. Am Treffpunkt bei den Schwalbenhäusern in der Ortsmitte bei der Kirche wurden die Teilnehmer nicht nur vom Vorsitzenden beider Vereine, Helmut Weller begrüßt, sondern auch von einer Anzahl Mehlschwalben, die eifrig in die Nester am alten Schwalbenhaus ein- und ausflogen. Das jüngst aufgestellte zweite Schwalbenhaus wird bisher noch gemieden, vermutlich in Kürze aber auch besetzt. Bei der 2,5–stündigen Wanderung konnten insgesamt etwa 50 Vogelarten gehört und gesichtet werden. Im Bereich der Magerrasen vor der Koppe wurde ein Wendehals zunächst verhört und später auch gesehen. Es ist zu erwarten, dass dieser zu den Spechten gehörende Zugvogel hier wieder, wie im Vorjahr zur Brut schreiten wird. Dies ist als Erfolg der jahr-zehntelangen Bemühungen der Vogel- und Naturschutzfreunde Kölschhausen zu sehen, die maßgeblich für das Offenhalten der wertvollen Magerrasenflächen sorgen. Durch die gezielte Pflege haben sich jede Menge Ameisenbulte gebildet, deren Bewohner, nämlich die Ameisen bzw. deren Eier, nun diesem Spechtvogel und anderen Spechten als Nahrungsgrundlage dienen. Auch ein Baumpieper hält sich in dem Gebiet auf, ebenso wie ein Gartenrotschwanz. Auf dem Rückweg konnten die Teilnehmer am Rand der Heide eine Spechtschmiede finden. Diese, ein Spalt in einem Holzpfahl, nutzt ein Buntspecht um die Samen aus Fichtenzapfen heraus-zuhacken. Vorher, in einem Buchenwald konnten die Teilnehmer Dohlen in Natur-höhlen beobachten. Hier gab es auch Erläuterungen zu dem Vogel des Jahres 2017, dem Waldkauz. Später erhielten die Mitwanderer noch eine Broschüre zu dem Jahresvogel. Der wunderbare Morgen in der Natur ging bei der Grillhütte Kölschhausen mit einem Imbiss und Umtrunk sowie anregenden Gesprächen zu Ende.
Müllsammeln im Lemptal

Müllsammeln im Lemptal

Am Samstag, den 11. März 2017 war es wieder soweit. Diese mittlerweile schon traditionelle Müllsammelaktion im Lemptal und in den Seitentälern der Lemp, geleitet von Naturschutzring-Vorstandsmitglied Ulrich Hild, stand auf dem Programm der Naturschutzring-Kindergruppe „Die Wiesel“. 11 Kinder und 11 Erwachsene, Betreuer und Eltern machten sich in Gruppen auf den Weg, um die von anderen Zeitgenossen achtlos in der Landschaft zurück gelassenen Gegenstände verschiedenster Art wie Verpackungen und Flaschen, bis hin zu alten Autoreifen einzusammeln, um sie danach zum zentralen Sammelpunkt, der Grillhütte Kölschhausen zu bringen. Nach dreistündigem Einsatz endete die Aktion dort mit Imbiss. Das Gruppenbild zeigt die Müllsammelmannschaft bei der Grillhütte. Der Naturschutzring ist der Meinung, dass es für die Verursacher eigentlich beschämend sein muss, sich den von ihnen verursachten Müll von Kindern einsammeln zu lassen!

Bericht zu der Jahreshauptversammlung 2017

04.03.2017 -- Naturschutzring startet Initiative zu mehr Wildblumen in den Feldgemarkungen/ Vorstand neu gewählt Am Samstag, den 04. März 2016 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Natur-schutzring Ehringshausen e.V. (NRE) im Saal der Gaststätte Wahl in Dillheim statt. Der Vereinsvorsitzende Helmut Weller konnte sowohl zahlreiche erwachsene Einzelmitglieder, Vertreter von angeschlossenen Vereinen, wie auch mehrere Kinder der Gruppe „Wiesel“, teils mit Eltern begrüßen. Nach der Begrüßung gab es den Jahresbericht des Vorsitzenden für das Jahr 2016. Dieser lobte die nochmals gesteigerte Leistung insgesamt, speziell das große Engagement auf dem Gebiet der Landschaftspflege und das bleibende umfangreiche Programm für die Wiesel. So konnten zahlreiche aus Sicht des Naturschutzes wertvolle Grundstücke, überwiegend Flächen in Gemeindebesitz, fachgerecht durch die Abteilung „Landschaftspflege“ des NRE gepflegt werden, wie z.B. die Magerrasenflächen „Seeberg“ und „Ballersbacher Loch“ in Dreisbach, außerdem die Obstwiesenflächen „Tiefen-bachsgraben“ in Daubhausen, „Altenbach“ in Kölschhausen sowie „Birschel“ und „Leimen-fresser“ in Katzenfurt. Ferner die Nasswiesen (Orchideenstandorte) „Weidenbach“ in Katzenfurt und oberes „Schmidtbachtal“ in Kölschhausen. Als bemerkenswert bezeichnete der Vorsitzende die Beteiligung von Wieselkindern bei einigen Arbeitseinsätzen. Weller erwähnte auch die umfangreichen Bemühungen zur Erhaltung der Obstwiesen in den Feldfluren der Ortsteile im Jahr 2016, zum Teil in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde-verwaltung. Um das öffentliche Interesse zu wecken bzw. Mitmenschen zur Wiederaufnahme der Bewirtschaftung der Obstwiesen zu motivieren wurde eine Ausstellung mit insgesamt 20 großformatigen Tafeln erstellt, die sowohl im Rathaus Ehringshausen, wie an verschiedenen anderen Orten im Kreis; z.B. beim Tag der Regionen in Sinn im Hebst zu sehen war. Zur Thematik Obstwiese gehörte auch das gemeinsam mit der Gruppe „Senioren aktiv Ehrings-hausen“ sowie dem Obst- und Gartenbauverein Daubhausen zum zweiten Mal durch-geführte, gut besuchte Apfel- und Kartoffelfest. Auch hier waren die Wiesel mit eingebunden. Mit Apfelsaft und –wein aus dem Obst von Gemeindewiesen wurde für das regionale und besonders gesunde Naturprodukt Werbung gemacht. Apfelsaftboxen wurden später dem Bürgermeister und Mitarbeitern der Verwaltung zur Nutzung im Rathaus und bei Sitzungen übergeben. Die Apfelweinkelterei Heil wurde gemeinsam besucht. Die traditionelle und gut besuchte Vogelstimmenwanderung fand zusammen mit dem NABU Ehringshausen in Wald und Flur der Kerngemeinde statt. Zahlreiche Spendentöpfe konnten angezapft, und damit die Vereinskasse aufgebessert werden. Von den Spenden- und Zuschusseinnahmen wurden Insektennistwände bestellt und im Kirchgarten Dillheim sowie bei der Grillhütte Niederlemp aufgestellt. Schwalbenhäuser wurden in Auftragbgegeben. Ein Teil des Vereinsgeldes wurde für die Herrichtung eines Werkraumes für die Wiesel im Anwesen Bahnhofstraße 29/31 verwendet. Hier hat Naturschutzringneumitglied Heinz Kunz zahlreiche Stunden zugebracht, wofür ihm ein besonderer Dank gebührt. Auf weitere kleinere Aktivitäten wurde hingewiesen. Zum Schluss des Berichts gab es eine Kurzzusammenfassung für die Wiesel. Sie hatten 2016 insgesamt 22 Einsätze. Hervorzuheben wieder der Kartoffelanbau und die –ernte sowie das Müllsammeln im Lemptal. Mehrere Aktionen fanden mit dem Hintergrund die Kinder und Jugendliche für die Tiergruppe der Amphibien zu begeistern statt. Erfreut stellte der Vereins-vorsitzende fest, dass bei mehreren Veranstaltungen die Eltern der Kinder mit eingebunden waren. Weller dankte allen für die geleistete Vereinsarbeit. Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden folgte der Kassenbericht des Haupt-kassierers Gerhard Tropp. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine ordnungsgemäße und sehr sorgfältige Kassenführung und beantragten die Entlastung des gesamten Vorstandes; der Antrag wurde einstimmig angenommen. Anschließend standen Vorstandsneuwahlen auf dem Programm. Vorher bereits hatte Weller die ausscheidenden Vorstandmitglieder Werner Krause, Hans-Jürgen Hilk und Michael Maage verabschiedet und ihnen für die zum Teil jahrzehntelange Mitarbeit gedankt. Die Neuwahlen führten zu folgendem Ergebnis: 1. Vorsitzender, gleichzeitig Pressewart und Leiter der Abteilung Landschaftspflege sowie „Kopf“ der Wiesel – Helmut Weller, 2. Vor-sitzender und Schriftführer – Peter Pfaff. Kassierer – Gerhard Tropp. Als Beisitzer wurden bestätigt bzw. neu gewählt: Heike Gimmler, Stefanie und Rebecca Henrich, Dr. Claudia Schäfer, Henner Böhm, Ulrich Hild, Robert Mann, Torsten Pfeiffer, Erwin Rau und Martin Weisgerber-Schaaf. Für 2017 steht wieder einiges auf dem Programm. Vorrangig wird sich der Naturschutzring für mehr Wildblumen in der Landschaft einsetzten, um dem Artenschwund besonders der Insekten und Feldvogelarten etwas entgegen zu setzten. Ein darauf ausgerichteter Antrag wurde bei der Gemeinde gestellt. Diese hat den Vorschlag dankenswerterweise direkt aufgegriffen und zu einem „Runden Tisch“ mit Vertretern der Gemeinde selbst, auch dem Bauhof, den naturnahen Vereinen sowie den Ortslandwirten eingeladen. Dabei geht es um Möglichkeiten, wie alle mithelfen können z.B. Blühstreifen in der Feldflur, speziell auf Ackerflächen anzulegen. Auch der Bauhof soll mithelfen, etwa durch weniger bzw. zeitversetztes Mulchen der Wegränder. Über die Aktivitäten zu mehr „Blühenden Land-schaften in Ehringshausen“ wird unregelmäßig berichtet werden. Im „Treffpunkt Bahnhof-straße“ (so der neue Name für die Einrichtung) wird der NRE ein Vereinszimmer bekommen, was hergerichtet werden muss. Dort sollen außer der Wieselwerkstatt auch andere Räume für Vereinsaktivitäten genutzt werden. Öfters soll es um regionale Produkte gehen. Dies gilt auch für die Wiesel, die wieder ein umfangreiches Programm haben. Das übergreifende Thema lautet 2017 „Natur in der Dämmerung und bei Nacht“. Die Wiesel werden die Wieselwerkstatt umfangreich unter Betreuung nutzen, wobei eine der Zielsetzungen der Einrichtung, „alt und jung zusammen“ verwirklicht wird. Das Schwalbenhaus muss am Rand des Kirchgartens aufgestellt werden und die Insektenwand dort soll in Kürze fertig gestellt sein. Schließlich wurde das Thema „Umsiedlung des REWE-Marktes“ und die damit einher-gehende Zerstörung weiteren Lebensraums diskutiert. Der NRE wird sich gegen dieses Vorhaben aussprechen. Nach dem offiziellen Teil gab es Bilder zu den umfangreichen Vereinsaktivitäten 2016.

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